Nahrung und Genuss

Wissen, Kompetenz und Innovation
für Fach- und Führungskräfte der Nahrungs- und Genussmittelindustrie
Sitemap Kontakt Impressum  
 
 
Home
Branchenorganisation
Leitungsteam
Fachtagungen
Pressemitteilungen
Bildergalerie
Links
Newsletter
Seite Weiterempfehlen
Startseite

Die REFA Branchenorganisation Nahrung und Genuss

Networking for food engineering and human resources

Wir handeln im Bereich Rationalisierung, Lebensmittelsicherheit, Verbraucherschutz.....

 

Ein Vorsprung im Handeln hat,
wer da beginnt, wo andere noch reden.

Die REFA Branchenorganisation

Nahrung

und

Genuss

handelt in den Bereichen

Ernährung

,

Backwaren

,

Nahrung

.

Hygiene

und

Rationalisierung

. Außerdem

Getränke

, Effizienz, Produktion, Hauptnutzung sowie Leistungssteigerung und Nahrung. Weiterhin Schokolade als

Nahrung

und zum

Genuss

,

Lebensmittelsicherheit

und

Ernährung

, Verbraucherschutz und

Nahrung

, HACCP und GMP. Weitere Bereiche sind Hygiene, Gemüse, Reinigung und

Genuss

. Die Refa

Nahrung

und

Genuss

befasst sich aber auch mit Tarifvertrag, Arbeitssicherheit, Produktionsplanung, Standortfragen sowie Lebensmittelrecht, Nahrungsmittel Fleisch, Gaststätten, Industrie und auch Süßwaren,

Industrial Engineering

,

Verfahrenstechnik

,

Obst

, BIO,

Vollwertkost

,

Verpflegung

und

Wurst

. Die besonderen Anforderungen in der

Nahrungs- und Genussmittelindustrie

mit den REFA-Methoden in einem global vernetzten Handeln der Unternehmensführung zusammen zu fügen, ist Hauptbestandteil der Arbeit. Der Fachausschuss bietet Lehrgänge und Seminare an, um das notwendige Wissen, die Zusammenhänge aber auch die heute mehr denn je unabdingbare Forderung ständiger Optimierung und Rationalisierung von Prozessen und Abläufen an die betrieblichen Fachleute zu geben.

Der Fruchsafthersteller Eckes-Granini empfing in seinem Werk Bad Fallingbostel den REFA-Fachausschuss Nahrung und Genuss. Auf der Tagung wurde über die Gestaltung maßgeschneiderter Entgeltsysteme sowie die Regelung von Sonn- und Feiertagsarbeit diskutiert.

Zunächst stand die Vorstellung des Unternehmens mit anschließender Besichtigung der Produktionsstätte auf der Agenda. Ein technisches Highlight ist die dortige aseptische Kaltabfüllung der Fruchtsäfte. Unter Reinraumbedingungen wird eine Leistung von 24.000 PET-Flaschen pro Stunde erreicht. Werksleiter Andreas Klatt und Personalleiter Gerd-Jürgen Klein erleutern die wichtigsten in Produktion und Logistik anfallenden Prozessschritte. Sie stellten weiter die Gegebenheiten des Standortes vor, in den bisher etwa 83 Mio. EUR investiert wurden und der mit ca. 140 Mitarbeitern im Drei- bzw. Vier- Schicht System einschließlich an Sonn- und Feiertagen produziert.

Bei Eckes-Granini wird Gruppenarbeit groß geschrieben, die die Motivation und Flexibilität sowie das gegenseitige Verständnis der Mitarbeiter fördert und einen wesentlichen Beitrag zu den funktionierenden Prozessabläufen und Schichtsystemen darstellt. Die Tagungsteilnehmer zeigten sich beeindruckt von dem durchstruckturierten Werk, welchens den Eroflg im Markt sichert. Paul-Gerd Badermann, Seniormanager bei Rolfs MC Partner Management Consult GmbH, Düsseldorf, ging anschließen auf die Produktivitätsverbesserung durch maßgeschneiderte Entgeltsysteme ein. In der Lebensmittelindustrie werden diese bislang nur in einem geringen Umfang eingesetzt. Das liegt daran, dass der Lohnkostenanteil an den Gesamtkosten in dieser Branche eher gering ist und die Personalkosten nicht das Hauptpotenzial von Rationalisierungen darstellen. Weiter gibt es hohe Qualitätsansprüche in der Lebensmittelindustrie und eine begrenzte Beeinflussbarkeit der Leistungsparameter im Prozessbetrieb.

Dennoch sind kreative Ansätze notwendig, um Erfolg zu erzielen. Das richtige Entgeltsystem ist dabei grundsätzlich eine Funktion von Organisatinos- und Automatiserungsgrad. Das Einbeziehen indirekter Mitarbeiter z.B. aus der Technik und der Materialversorgung, erschließt grundsätzlich Potenziale und bildet die Grundlage für ein Leistungsentgelt an hoch automatisierten Anlagen.
Es ist eine Gruppe zu bilden, die einen gemeinsamen Leistungsbezug hat. Die Kombination unterschiedlicher Gesaltungselemente zur Entgeltdifferenzierung ergibt eine maßgeschneiderte investionsarme Lösung, deren Einführung im Unternehmen kein Selbstläufer ist. Die vom Referenten gezeigten Beispiele führten zu einen ROI, der deutlich unter einem Jahr lag. Als Ergebnis konnten die Teilnehmer mitnehmen, dass maßgeschneiderte Entgeltsysteme eine erhebliche Produktivitätsverbesserung und Prozessoptiemierung bei gleichzeitiger Motivation der Mitarbeiter erwirken kann. Um dieses zu erreichen, ist es wichtig und notwendig, den richtigen Ansatz mit einer passenden Entgeltkombination zu finden.

Die gesetzliche Regelung der Sonn- und Feiertagsarbeit als Grundlage für auftragsbedingte Betriebsenscheidungen stand als zweiter Themenschwerpunkt auf dem Programm. Grundsätzlich dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0.00 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden. Ausnahmen können aber durch Rechtsverordungen der Bundes- bzw. einer Landesregierung in Notfällen und außergewöhnlichen Situationen Kraft Gesetz und durch die Behörden erwirkt werden. Gabriele Nabbefeld vom Staatl. Amt für Arbeitsschutz in Mönchengladbach stellte die einzelnen Ausnahmen detailiert vor und erläuterte die Bewilligungsverfahren.

Als Notfall wird ein ungewöhnliches, nicht vorhersehbares, vom Willen des Betroffenen unabhäniges Ereignis gesehen, dass die Gefahr eines unverhältnismäßigen Schadens zur Folge hat und ein sofortiges Eingreifen erfordert. Außergewöhnliche Situationen sind Begebenheiten, deren Folgen nicht auf andere Weise zu beseitigen sind. Eine Ausnahme stellt weiter die Erhaltung der Funktionalität des Betriebes dar. Dieses können beispielsweise sein: Reinigung und Instandhaltung, Vorbereitung der Wiederaufnahme des vollen werktäglichen Betriebes, Aufrecherhaltung der Funktinonsfähigkeit von Datennetzen und Rechnersystemen, Vermeidung des Verderbs von Rohstoffen, Verhütung des Misslingens von Arbeitsergebnissen, und kontinuerliche durchzuführende Forschungsarbeiten, Vermeidung einer erheblichen Geschädigung von Produktionseinrichtungen.

In seinem Resümee betonte der REFA- Fachtagungsausschussvorsitzende Uwe Grebe, das Markt- und Prozesserfordernisse Flexibilität von den Unternehmen verlangen. Diese müsse allerdings mit rechtlichen, sozialen und gesellschaftlichen Grundlagen gebracht werden.

Webdesign: Website-Services